Zusammenfassung des Urteils des Bundesgerichts (6B_625/2024)
Sachverhalt:
A.________ wurde wegen Vergewaltigung verurteilt und zu dreieinhalb Jahren Freiheitsstrafe, unter Anrechnung zweier Tage Untersuchungshaft, sowie fünf Jahren Landesverweisung verurteilt. Er hatte sich im April 2020 an B.________, der minderjährigen Tochter seiner Lebensgefährtin, vergangen. Die Umstände der Tat beinhalteten eine Schlafzimmereingliederung, bei der A.________ trotz eines klaren Verbots von B.________ körperliche Gewalt anwandte und sie zur sexuellen Handlung zwang.
Erwägungen:
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Verurteilung wegen Vergewaltigung: A.________ machte geltend, es hätte kein Einvernehmen gegeben und die Gerichtsurteile seien irrational. Das Bundesgericht stellte fest, dass die Vorinstanz die Beweise, insbesondere die Aussagen der Opfer, korrekt gewürdigt und die Glaubwürdigkeit der Parteien richtig beurteilt hatte. Die Angaben von B.________ wurden als konsistent und glaubhaft angesehen, im Gegensatz zu den mehrfachen, sich widersprechenden Aussagen von A.________.
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Strafmaß: Trotz der Bitte von A.________ um ein milderes Strafmaß, hatte das Gericht die Schwere der Tat, die Gefährdung des Opfers und seine Vorgeschichte berücksichtigt. Die Strafe und die Dauer der landsverweisenden Maßnahmen wurden im Rahmen legaler Spielräume festgelegt.
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Landsverweisung: A.________ argumentierte, dass eine Ausweisung unverhältnismäßig sei, da er in der Schweiz seit vielen Jahren lebt und Familie hat. Das Gericht wies jedoch darauf hin, dass die Schwere des Verbrechens (Vergewaltigung) und die fehlende Reue von A.________ die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdeten und die Interessen des Staates die persönlichen Interessen des Verurteilten überwiegen.
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Entscheidung: Das Bundesgericht wies den Rekurs zurück, da keine Rechtsverletzungen festgestellt werden konnten. Die Feststellungen der Vorinstanz wurden als tragfähig beurteilt, und die verhängte Strafe sowie die Ausweisung seien verhältnismäßig.
Insgesamt wurde die Entscheidung der Vorinstanz, A.________ zu verurteilen und auszuweisen, vom Bundesgericht aufrechterhalten, da die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt waren und die rechtlichen Standards nicht verletzt wurden. A.________ muss die Gerichtskosten tragen.